Neuer Innenverteidiger für die FSV!

Julian Weigel kommt nach Schöningen
Artikel vom 22. Mai 2026
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Die FSV Schöningen freut sich über den nächsten Neuzugang: Mit Julian Weigel verstärkt ab sofort ein junger, aber bereits erfahrener Innenverteidiger unsere Mannschaft.
Der 24-Jährige wurde in den Nachwuchsabteilungen des FC Rot-Weiß Erfurt und später des 1. FC Magdeburg ausgebildet. In Magdeburg schaffte er schließlich den Sprung aus der U19 in den Profibereich und absolvierte dort auch fünf Einsätze in der 3. Liga.
Im Anschluss führte ihn sein Weg zunächst auf Leihbasis und später fest zu Germania Halberstadt. Danach zog es ihn nach Leipzig: Erst zu 1. FC Lokomotive Leipzig, zuletzt lief er für BSG Chemie Leipzig auf.
Trotz seiner erst 24 Jahre kann Julian bereits auf über 100 Spiele in der Regionalliga Nordost zurückblicken und bringt damit Erfahrung und Stabilität für unsere Defensive mit.
Um euch Julian ein wenig näher vorzustellen, haben wir ihm einige Fragen gestellt:
Kurzinterview mit Julian Weigel
Julian, herzlich willkommen bei der FSV Schöningen! Was hat dich vom Wechsel überzeugt?
„Ich kannte den Trainer schon aus seiner Zeit beim BFC und in den Gesprächen mit ihm und Karsten Kräcker hatte ich schnell ein gutes Gefühl. Die Ansichten von beiden waren sehr schlüssig und realistisch, sodass mich das Projekt Schöningen recht schnell überzeugt hat. Zudem hat es mich auch gereizt, nochmal mit meinem langjährigen Kumpel Harry (Philipp Harant) zusammenzuspielen.“
Wie würdest du dich selbst als Spieler beschreiben?
„Ich würde sagen, dass ich ein zweikampfstarker und ruhiger Innenverteidiger bin, der versucht, der Mannschaft Stabilität zu geben. Mir ist wichtig, Verantwortung zu übernehmen, das Spiel von hinten aufzubauen und auf dem Platz immer alles für das Team zu investieren. Grundsätzlich würde ich mich als sehr ehrgeizig einstufen und als absoluten Teamplayer.“
Du hast bereits Erfahrungen im Profibereich gesammelt. Welche Bedeutung hatte die Zeit in Magdeburg für deine Entwicklung?
„Zuerst muss ich sagen, dass mich schon die Zeit in der U19 des FCM sehr geprägt hat. Ich hatte mit Thomas Hoßmang und Matthias Mincu zwei super Trainer, die mir sehr viel gegeben haben. Zudem durfte ich die Bundesligamannschaft der U19 als Kapitän anführen, was für mich eine große Ehre war.
Die Zeit beim 1. FC Magdeburg war extrem wichtig für mich. Dort habe ich auf hohem Niveau trainiert und gelernt, was es braucht, um im Herrenfußball zu bestehen. Gerade die Professionalität und das tägliche Arbeiten mit erfahrenen Spielern haben mich sportlich und persönlich weitergebracht. Mein absolutes Highlight war, als ich in meinem ersten Profispiel im Männerbereich in der Nachspielzeit im Derby gegen Halle den Ausgleich erzielen konnte.“
Die vergangene Saison bei Chemie Leipzig verlief für dich persönlich nicht einfach. Wie blickst du auf diese Zeit zurück?
„In der Hinrunde war ich absoluter Stamm- und Führungsspieler. In der Vorbereitung auf die Rückrunde erlitt ich leider einen Zehenbruch, wodurch ich mehrere Wochen nicht trainieren konnte. Als ich dann wieder fit war, kam leider noch eine Angina hinzu, sodass die Rückserie für mich praktisch gelaufen war.
Natürlich war die Rückrunde nicht leicht, aber solche Phasen gehören im Fußball dazu. Ich versuche immer, aus schwierigen Situationen zu lernen und stärker zurückzukommen. Rückblickend nehme ich viele Erfahrungen mit und richte meinen Fokus jetzt voll auf die neue Aufgabe in Schöningen.“
Mit welchen Zielen kommst du nach Schöningen?
„Nach fünf Jahren in der Regionalliga Nordost habe ich nun große Lust, die Regionalliga Nord kennenzulernen und gemeinsam mit dem Team eine erfolgreiche Saison zu spielen. Unser gemeinsames Ziel sollte es sein, einen gefestigten Mittelfeldplatz zu erreichen und uns in dieser Liga zu etablieren.“


